Nicht nur lecker, sondern auch Note 1!

Am 09.06.2015 wurde das Schulessen an der GHS Eystrup erneut einer strengen Qualitätsprüfung durch den externen Auditor Marco Oehr unterzogen und konnte die geforderten Kriterien von ‚Schule+Essen=Note 1‘ zu weit über 90 Prozent erfüllen. Die Kosten für das Audit wurden von der Firma Göbber gesponsert.

Bereits seit Jahrzehnten wird an der Eystruper Schule viel Wert auf gesunde Ernährung gelegt. Es begann mit dem  gesunden Pausenfrühstück mit Obst- und Gemüsespießen, belegten Brötchen und anderen Köstlichkeiten. Seit diesem Schuljahr erhalten alle Eystruper Grundschulkinder außerdem an drei Tagen in der Woche kostenlos Obst und Gemüse im Rahmen des EU-Schulobstprogramms. Allgemein erhält die Verpflegung der Schülerinnen und Schüler an Ganztagsschulen eine zunehmend größere Bedeutung im „Lebensraum Schule“, also auch das Mittagessen.

In Eystrup wird das Mittagessen in Eigenbekochung in der Schulküche hergestellt und in der gegenüber liegenden Mensa ausgegeben. Als ausgebildete Hauswirtschafterin engagiert sich Barbara Nowack unermüdlich für die Qualität des Essens und natürlich auch dafür, dass sie den Geschmack ihrer kleinen Kunden trifft. 

Ihr Einsatz beginnt mit der Speisenplanung, bei der sie u.a. folgende Anforderungen (Zyklus von 4 Schulwochen) erfüllen muss:

  • Getreide, Getreideprodukte (mind. 4 x Vollkorn) und Kartoffeln sowie Gemüse und Salat werden täglich angeboten.

  • Obst und Milchprodukte sind mindestens jeweils 8 x im Angebot.

  • Fleisch(erzeugnisse) von unterschiedlichen Tierarten werden abwechselnd angeboten, aber höchstens 8 x in 20 Tagen. Mindestens viermal gibt es Seefisch und maximal zweimal Ei-Gerichte.

  • Ein ovo-lacto-vegetabiles Gericht ist täglich im Angebot.

  • Das saisonale Angebot ist berücksichtigt.

  • Wünsche und Anregungen der Kinder werden einbezogen.

Neben der Lebensmittelauswahl sind die Zubereitung und die anschließenden Warmhaltezeiten wesentlich für die ernährungsphysiologische Qualität der Speisen. Daher wird in Eystrup u.a. besonders auf eine fettarme Zubereitung, auf sparsamen Einsatz von Zucker und Jodsalz, auf Würzen mit frischen oder TK-Kräutern und auf nährstofferhaltende Garmethoden geachtet. Pünktlich um 12.00 Uhr ist das Essen gekocht, so dass um 12.15 Uhr mit der Essensausgabe begonnen werden kann. Durch extrem kurze Warmhaltezeiten bleiben Vitamine erhalten und die Speisen behalten ihr appetitliches Aussehen, ihren guten Geschmack und ihre Konsistenz.

Natürlich ist weiterhin ein umfassendes Hygienemanagement Pflicht. Hier nur einige Stichworte: regelmäßige Mitarbeiterschulung nach Infektionsschutzgesetz, Checklisten zur Temperaturkontrolle bei warmen und kalten Speisen, Umsetzen des hauseigenen Reinigungs- und Desinfektionsplans.

Für Eltern und Kinder gleichermaßen vorteilhaft sind die Bestellung und Bezahlung des Essens in der Schule, immer für die nächsten zwei Wochen. Hierfür wie auch für die möglichen Zuschüsse zum Mittagessen steht Annette Bühmann zur Verfügung. Weiterhin sorgt sie dafür, dass der detaillierte Essensplan die Qualitätskriterien von ‚Schule+Essen=Note 1‘ erfüllt, übersichtlich gestaltet ist und über Zusatzstoffe sowie Allergene informiert.

‚Schule+Essen=Note 1‘ ist ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. und Teil des Nationalen Aktionsplans
‚IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung‘.Weitere Informationen unter http://www.schuleplusessen.de/service/medien.html?eID=dam_frontend_push&docID=1046

Die Schule bedankt sich bei der Firma Göbber für die Übernahme der nicht unerheblichen Kosten, die mit dem erneuten Audit und der Zertifizierung verbunden waren.